Tischbestellungen ohne POS-Terminal aufnehmen
Du kannst Tischbestellungen ohne POS-Terminal aufnehmen — mit einem QR-Code an jedem Tisch: Gäste scannen ihn, bestellen vom eigenen Handy, und die Bons erscheinen in Echtzeit auf einem Küchenbildschirm. Es gibt keine Hardware zu kaufen, kein Terminal zu leasen und keinen Kellner, der Bestellungen in eine Kasse tippt. Dieser Ratgeber zeigt, wie das funktioniert und wie du es einrichtest.
Warum auf das POS-Terminal verzichten?
Klassische Kassen-Hardware ist teuer in der Anschaffung, teuer im Unterhalt und bindet die Bestellung an eine feste Station. Für einen kleinen Gastraum ist das oft überdimensioniert. QR-basiertes Bestellen verlagert das „Terminal“ auf das Handy des Gastes, das er ohnehin in der Hand hat. Das Ergebnis: weniger Fehler (der Gast tippt seine eigene Bestellung), schnellere Tischwechsel und keine Anschaffungskosten für Hardware.
Es vermeidet auch die andere teure Option — Liefer- und Bestell-Apps von Drittanbietern, die meist 15–30 % Provision auf jede Bestellung nehmen. Für den Tischservice ergibt diese Provision überhaupt keinen Sinn.
Wie Bestellen per Handy das Terminal ersetzt
Der Schlüssel sind Tisch-Sessions mit mehreren Gästen. Wenn sich vier Personen hinsetzen, scannen alle denselben QR-Code, aber jede bekommt ihre eigene Rechnung. Jeder bestellt, was er möchte, die Küche sieht einen kombinierten Bon pro Tisch, und jeder Gast kann seine eigenen Artikel zahlen. Das Personal teilt nie eine Rechnung von Hand und trägt kein Terminal zwischen den Tischen umher.
Schritt für Schritt: Bestellung am Tisch einrichten
- Erstelle deine Karte mit Preisen, Optionen und Fotos. In MenuBear kannst du sie einfügen, eine CSV hochladen oder eintippen.
- Schalte die Bestellung ein. Eine reine Lese-QR-Karte wird mit einem Schalter zur Bestellkarte. (In MenuBear gehört Bestellung zum Pro-Tarif.)
- Drucke einen QR-Code pro Tisch als Aufkleber oder Tischaufsteller.
- Öffne das Küchen-Board. Das ist der Bildschirm — ein Tablet, Laptop oder Monitor — auf dem eingehende Bestellungen erscheinen.
- Teste einen Tisch. Scannen, bestellen und prüfen, ob der Bon vor dem Service auf dem Board landet.
Was die Küche sieht
Bestellungen laufen vom QR-Code direkt auf ein Live-Küchen-Bonboard — ein Kanban-Layout mit Spalten wie Angesetzt, Am Pass und Serviert. Jeder Bon zeigt seinen Tisch, seine Artikel und wie lange er schon wartet, sodass der Expediteur immer weiß, was gekocht und was angerichtet ist. Nichts wird über den Pass gerufen oder auf einen Block gekritzelt.
Müssen Gäste etwas herunterladen?
Nein. Gäste scannen mit der Handykamera, und die Karte öffnet sich im Browser. Es gibt keine App, kein Konto und kein Login — genau deshalb funktioniert Bestellen per Handy für Laufkundschaft, die nie die App eines Restaurants installieren würde. Mehr dazu, warum eine App-freie QR-Karte wichtig ist.
Was es kostet
Es gibt keine Hardware-Kosten, weil das Handy des Gastes das Terminal ist und jeder Bildschirm, den du bereits besitzt, das Küchen-Board ausführen kann. Die Software ist eine feste Gebühr: Der Pro-Tarif von MenuBear kostet 59 € im Monat ohne Provision auf Bestellungen, im Vergleich zum Prozentsatz pro Bestellung, den Liefer-Apps und manche POS-Zusatzmodule nehmen. Die vollständige Gegenüberstellung findest du in der Aufschlüsselung ohne Provision.
Bestellungen ohne POS-Terminal aufzunehmen ist kein Kompromiss mehr — für einen kleinen oder mittleren Gastraum ist es oft die bessere Lösung. Du sparst die Hardware-Rechnung, senkst Bestellfehler und behältst den vollen Bonwert, statt einem Marktplatz ein Stück abzugeben.
Das MenuBear-Team — MenuBear entwickelt Restaurant-Software für unabhängige Gastronomen in ganz Europa.
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